Falknerei Eulenhof
Sie werden die Federn spüren.........

Hier ein kleiner Teil unser Berichte in den Medien 2016!


                Mo., 18.04.2016                                    

            16. Mittelalter-Spektakel lockt tausende Besucher nach Warburg              Zeitreise mit Dudelsack und Mäuseroulette                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            Stefan Kosfeld von der Falknerei Eulenhof aus Marsberg begeisterte mit seinem Sibirischen Uhu Kari zahlreiche Besucher. Es war am Sonntag nur einer der Höhepunkte, die bei bestem Wetter tausende Menschen zum Mittelalter-Spektakel lockten.                                                                                                            Foto: Christian Geschke                                                              

                                
                                      Von Christian Geschke     
                      

Warburg (WB). Eine ganz besondere Zeitreise haben tausende Besucher am Wochenende bei der 16. Auflage des Mittelalter-Spektakels rund um den Warburger Neustadtmarktplatz erlebt.

     
                                                                                                            

Für die passende mittelalterliche Atmosphäre sorgten während des zweitägigen Spektakels wieder einmal zahlreiche Gaukler, Marktleute, Burgfräuleins und natürlich die Bands, die quasi rund um die Uhr auf der Bühne standen. In originalgetreuen Kostümen nahmen aber auch die Schausteller die zahlreichen Zuschauer auf märchenhafte Weise mit auf diese ganz besondere Zeitreise.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 
                                                                

Die Freunde Dennis Marx (von links), Daniel Schlieker, Anna-Lina Maienhöfer und Malena Tepe kamen als Ritter verkleidet nach Warburg. Foto: Christian Geschke

                                    
    
    
    

Vor allem am Samstag hatte die Veranstaltung zunächst jedoch etwas mit dem Wetter zu kämpfen. Einigen sonnigen Abschnitten folgten immer wieder Wind und Regen, sodass von vielen Besuchern zunächst mal ein wettersicherer Unterstand aufgesucht wurde. Dass viele dann trotzdem rund um den Neustadtmarktplatz verweilten, hatten die Veranstalter vor allem den Musikern von »Unvermeydbar« und »Zwiebelgeschmack« zu verdanken, die sich die Seele aus dem Leib spielten und für tolle Stimmung in der Warburger Innenstadt sorgten.

Doch auch die 40 Stände und Buden, an denen alte Handwerke vorgestellt wurden, waren wie in den Vorjahren Publikumsmagneten. Neben Lederwaren, Fellen und Holzspielzeugen gab es die komplette Ausstattung für jeden Mittelalter-Fan, der am Wochenende wegen dem Spektakel in die Hansestadt gekommen war.

Am Sonntag lockten dann vor allem die Greifvogelshows von Stefan und Tatjana Kosfeld, die die Jagdkünste ihrer Vögel – unter anderem einem sibirischen Uhu – eindrucksvoll zur Schau stellten, viele Besucher an. Mit einem Kulturprogramm bis spät in den Abend begeisterten schließlich Musikanten und Feuerspucker das Publikum und sorgten mit einer spektakulären Show für einen gelungenen Ausklang des 16. Warburger Mittelalterspektakels.



   

    AWO Familienwandertag bei strahlendem Sonnenschein   

                 25. Mai 2016       Hans-Dieter Josef Lange       
          



Brilon-Totallokal: Familienwandertag – AWO Kindergarten Lummerland

brilon-totallokal: Bei strahlendem Sonnenschein und mit Picknickdecke, Wanderstock und guter Laune ausgestattet, trafen sich am Samstag, den 21.05.2016 die Kinder und deren Familien zum gemeinsamen Wandern. Diesmal wurde der neu gestaltetet Feepfad, mit seinen sehr einladenden Stationen, erkundet.

Es gab viel zu entdecken und auszuprobieren. Die Falknerei „Eulenhof“ begeisterte am Ende des Pfades mit einer Flugshow ihrer Greifvögel. Der sibirische Uhu Jakari durfte sogar gestreichelt werden. Damit das ganze einen runden Abschluss bekam, war auch die „Rollende Waldschule“ vor Ort. So nah kommt man selten Reh, Fuchs, Wildschwein und Co.

Die Kinder des Kindergartens sorgten vor ab für die Bewirtung. So wurden zahlreiche Dips, verschiedene Waldtierkuchen und kleine Leckerein vorbereitet. Wir danken der Waldpädagogin Frau Kirsten Romberg für ihre Unterstützung und freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Text und Bild: Steffi Simon, (Einrichtungsleitung) AWO Kindergarten und Familienzentrum Lummerland

   

Bericht : brilon-totallokal.de - Ihr Nachrichtenmagazin aus Brilon



Hoch hinaus: Falknerei Eulenhof präsentiert Greifvögel auf dem Abenteuerspielplatz


         
Über ein weiteres Highlight konnten sich die Kids jetzt auf dem Abenteuerspielplatz am Kalkheck freuen: Tatjana und Stefan Kosfeld von der Falknerei Eulenhof präsentierten Greifvögel und Eulen in einer kleinen Show und erzählten den jungen Zuschauerinnen und Zuschauern Interessantes und Wissenswertes zu den stolzen Tieren.

 

Nachdem sich Bussard-Dame Luna ihr Publikum erst einmal aus sicherer Entfernung aus dem Baum über den Köpfen der Kids anschaute, konnte sie wenig später doch nicht widerstehen und setzt zum Sturzflug an: Stefan Kosfeld hatte eine Kaninchenattrappe mit einer kleinen Belohnung dabei und lockte Luna damit auf die Wiese vor die Augen der neugierigen Zuschauerinnen und Zuschauer. „Greifvögel wie diese Bussard-Dame hier bewegen sich nur, wenn sie auch etwas dafür bekommen“, erklärt Kosfeld, denn: „Jede Bewegung kostet viel Energie!“

 

Neben dem Bussard hatten Tatjana und Stefan Kosfeld dem begeisterten Publikum auch eine Schleiereule, eine Weißgesichtseule und einen Virginia-Uhu mitgebracht. Neugierig stellten die Kids zahlreiche Fragen zu Alter, Schnelligkeit und Vorkommen der Tiere. Dann staunten sie nicht schlecht, als die Falknerin den großen Sibirischen Uhu präsentierte. „Der Sibirische Uhu kann eine Flügelspannweite von 1,80 Metern erreichen“, weiß Tatjana Kosfeld und demonstriert es dem jungen Publikum, indem sie den Uhu die gewaltigen Flügel ausbreiten lässt. Am Ende der Show durften die Kids den Uhu dann streicheln und das weiche Federkleid des Vogels fühlen.

 

Mehr Fotos vom Abenteuerspielplatz haben wir > hier < in einer Bildergalerie, die fortlaufend gefüllt wird, zusammengestellt.

 



Fritzlar

        

Kaiserfest Fritzlar mit großen Mittelaltermarkt

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Galerie (3)                       

                        

19.-21.08.2016
(19.08.: 13-23 Uhr, 20.08.: 11-23 Uhr, 21.08.: 12-19 Uhr)

Innenstadt Fritzlar
(Allee, Grauer Turm, Schilderer Straße, Zwischen den Krämen, Marktplatz)

Eintritt frei

Wenn man die Möglichkeit bekäme, eine Zeitreise in die Vergangenheit zu machen, würden sehr viele Menschen das Mittelalter bereisen, ergab eine Umfrage in Deutschland. Eine solche Zeitreise ist am dritten August-Wochenende in Fritzlar möglich: vom 19. bis 21. August verwandeln Gaukler und Spielleute, historische Handwerker und Händler sowie Tavernen, Essensstände und Lagergruppen das moderne Fritzlar für drei Tage in das mittelalterliche Friedeslar. Der vom Stadtmarketing Fritzlar e.V. veranstaltete Mittelaltermarkt mit über 80 Ständen und Attraktionen verläuft von der Grünanlage der Allee über den Grauen Turm durch die Schilderer Straße am Rathaus vorbei auf den Marktplatz. Der Eintritt ist an allen drei Tagen frei. Der Sonntag wird von einem verkaufsoffenen Sonntag begleitet.

Kaiser Heinrich IV., Stadtherr von Fritzlar, empfängt Matilde di Canossa, seine Cousine aus Norditalien. Und auch sein Sohn, Heinrich V., ist in der Stadt. Zu seinem Gefolge gehören unter anderem seine Ehefrau Maud of England sowie deren guter Freund William de Mohun of Dunster, seines Zeichens Earl of Somerset, einer Grafschaft im Südwesten Englands. Warum diese Herrschaften, die zugegebenermaßen schon einige Jahrhunderte verstorben sind, im August in Fritzlar verweilen, liegt auf der Hand: es ist wieder Kaiserfest. Der große Mittelaltermarkt im Herzen der fast 1300 Jahre alten Stadt lockt alle zwei Jahre Besucher aus nah und fern an die Eder und wird auch in diesem Jahr wieder für eine gut gefüllte Stadt sorgen. Da Fritzlar zwei Städtepartnerschaften hat (zum einen mit Casina, in der Emilia Romagna nahe Parma gelegen, zum anderen mit Burnham-on-Sea / Highbridge, im Südwesten Englands gelegen), bekommen die Fritzlarer Herrschaften Besuch aus den Partnergemeinden. Während die Freunde aus Casina bisher jedem Kaiserfest beiwohnten, wird der Besuch der Freunde aus dem Vereinigten Königreich anlässlich des Mittelaltermarktes seine Premiere feiern. Zelebriert und aufgeführt wird dies mit einem Schauspiel, bei dem Heinrich IV. als Kaiser von Deutschland und Stadtherr von Fritzlar den Besuch feierlich in Empfang nimmt.

Beginn des Mittelaltermarktes ist am Freitag, den 19. August, um 13 Uhr. Der Festumzug von der Allee hin zum Marktplatz beginnt um 18.30 Uhr. Gewandete Besucher dürfen diesen Umzug gerne mit begleiten. Auf dem Marktplatz angekommen werden Susanne Ebel, die neue Geschäftsführerin des Stadtmarketing Fritzlar e.V., und Hartmut Spogat, Bürgermeister der Dom- und Kaiserstadt, das Fest um 19 Uhr offiziell eröffnen. Im Anschluss daran nimmt Kaiser Heinrich IV. samt Gefolge seinen Besuch in Empfang.

An diese Zeremonie schließt sich ein Wochenende voller Mystik und Spannung an. Die vielen Stände mit mittelalterlichen Waren, Speisen und Getränken, aber auch Unterhaltung mit Gaukelei, Musik, Schauspiel und historischen Spielen bieten den Besuchern viele Möglichkeiten, in die frühere Zeit einzutauchen: ob Tavernen mit Met, Bier und Whisky, Essensstände mit Flammkuchen, Gegrilltem, Stockbrot oder Hanffladen, Händler mit Gewandungen und Zubehör, Kinderritterspielzeug, mystischen Figuren und Schmuck oder aber die vielen unterschiedlichen Künstler wie Minnesänger, Spielleute oder Gaukler – beim Kaiserfest in Fritzlar kann man das Mittelalter sehr authentisch erleben. Einzig und allein Dinge wie Toiletten mit fließendem Wasser, unabdingbarem Strom wie zum Beispiel bei Straßenlaternen, welche bei Dunkelheit aus Sicherheitsgründen angeschaltet sein müssen, oder aber bei Kühlanlagen, sowie der Bezahlung der Waren in Euro erinnern daran, dass wir real im 21. Jahrhundert leben. Letzteres jedoch findet auch seinen Meister: die Stadtführergilde präsentiert in der Nähe des Rathauses nicht nur seine mittelalterlich gewandeten Stadtführerinnen und Stadtführer, sondern auch eine historische Münzpräge, bei der man eine frisch geprägte Münze als Andenken mit nach Hause nehmen kann.

Apropos Gewandungen: die Veranstalter freuen sich sehr, wenn möglichst viele Gäste das Fest ebenfalls gewandet besuchen. Sollte man mittelalterliche Waffen wie Schwerter bei sich tragen, so besteht die Vorgabe, dass diese stumpf und unscharf sind. Ansonsten sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Das allgemeine mittelalterliche Leben aus den unterschiedlichsten Epochen präsentieren vier Lagergruppen: Duo Rota, die Fahrende Gilde zu Tauna, stellt mit Zelten, Gewandungen, einer Schauküche und historischen Spielen das Leben im 10./11. Jahrhundert dar. Der Verein Historisches Fechten Nordhessen e.V. zeigt das Spätmittelalter des 15. Jahrhunderts und führt zudem am Samstag und Sonntag die Fechtkunst mit verschiedenen Darbietungen vor. Am Grauen Turm lässt sich die Burgunder Ritterschar nieder: im größten Lager des Festes gibt es neben den Zelten und Gewandungen auch eine Waffenschau mit Schwertern und Kanone, verschiedene Ritterrüstungen, eine Schauküche und vieles mehr zu bestaunen. Diese Gruppe zeigt sich auch verantwortlich für die Dekoration der Stadtmauer, wenn diese entlang der Allee mit historischen Fahnen bestückt ist. Und wie schon in den Jahren zuvor hat auch in 2016 der Fritzlarer Verein Vergessene Welten e.V. auf dem Museumshof und im angrenzenden Garten des Patrizierhauses seine Zelte aufgeschlagen. Im Museumskeller kann man im Dungeon die gruselige Seite des Mittelalters erleben.

Eine ähnlich schaurige Seite des Mittelalters zeigt das Szenenschauspiel mit Radolf dem Henker, wenn dieser darstellt, was früher passierte, wenn man sich nicht an die Regeln des bürgerlichen Lebens hielt. Dieses Schauspiel findet am Freitag und Samstag am Rathaus statt.

Mehr mit Frohsinn, aber dennoch mit der Mystik und Spannung der „dunklen Jahrhunderte“ geht es bei den Gauklern und Spielleuten zu, die den Markt an den verschiedenen Tavernen und Spielflächen bespaßen: Minnesänger Holger Schäfer, mittlerweile zum Inventar des Kaiserfestes gehörend, begeistert mit seinen Liedern und Geschichten stets seine Zuhörer. Als besonderes Highlight dieses tollen Musikers darf zweifelsohne der Samstagabend hervorgehoben werden: um 22 Uhr, wenn die Dunkelheit Einzug gehalten hat, spielt Schäfer seine Lieder vor der wohl tollsten Kulisse des Festes, dem historischen Marktplatz. Das leichte Plätschern des Brunnens, das unvergleichliche Ambiente mit den vielen Fachwerkhäusern, seine Harfe und seine tolle Stimme werden in einen Einklang gebracht, der seinesgleichen sucht. Musikalisch in nichts nach stehen die Spielleute von Musica Vulgaris. Auch sie gehören zum Kaiserfest wie der Dom zu Fritzlar. Mit ihren Tavernenliedern wissen sie auf unterschiedlichen historischen Instrumenten ihr Publikum heiter zu stimmen und sorgen gerne für den ein oder anderen Lacher. Die Kostüme von Nashoch Himilsanc sind immer wieder eine Augenweide - gepaart mit der Musik auf den verschiedensten Instrumenten sorgt er bei Groß und Klein für Erstaunen. Die Rottenfänger spielen die typisch mittelalterliche Tavernenmusik und werden wie auch die Spielleute Gugelhupf das Publikum unterhalten und zum Tanze animieren. In den Tönen etwas ruhiger geht es bei Filena von der Frühlingsaue zu. Bei den Liedern der Bardensängerin darf geträumt und in Erinnerungen geschwelgt werden. Bei der großen Falkner-Schau der Falknerei Eulenhof zeigen verschiedene Greifvögel Ihr Können, Wissenswertes über die Könige der Lüfte wird erklärt. Das kleinste Holzriesenrad der Welt und verschiedene historische Spiele sorgen für beste Unterhaltung auf dem Marktplatz. Die Kräuter- und Räucherhexen begeben sich auf einen Fußmarsch über das Gelände und werden die Gäste mit ihren Erzählungen bestens unterhalten. Dass auch im Mittelalter viel gelacht wurde, zeigt Frank der Gaukler. Er weiß sein Publikum köstlich zu amüsieren, wenn er mit Diabolos jongliert, seine Späße mit dem Publikum treibt und schlussendlich unter Beweis stellt, dass der „Gefällt mir“-Button mitnichten eine Erfindung von Facebook ist – Augenzwinkern inklusive. Etwas härter geht es bei der Burgunder Ritterschaft zu: mit Schaukämpfen (zu später Stunde auch mit Feuer) wird gezeigt, wie früher Mann gegen Mann gekämpft wurde. Und wenn es Nacht wird über Friedeslar und Filena Feuerdings ihren Feuertanz aufführt, spielen Eleganz und Mystik mit einher. Am Sonntagnachmittag wird Kaiser Heinrich IV. seinen Besuch verabschieden und im Rahmen eines weiteren Festumzuges aus der Stadt begleiten.

Auf einem Mittelaltermarkt darf auch das historische Handwerk nicht fehlen. Wie wurden Seile gedreht? Gab es auch im Mittelalter schon Bonbons? Wie sahen die Frisuren damals aus? Wie wurde früher Geschirr hergestellt? All dies zeigen verschiedene Handwerker an Ihren Ständen. Schmieden, Spinnen, Gürtel knüpfen, Töpfern, Nassfilzen, Drechseln, Körperbemalung mit Galltinte, Speckstein-Werkstatt, Zinngießerei und vieles mehr werden präsentiert.

Und auch für die kleinen Gäste sind Attraktionen auf dem Kaiserfest zu finden: das große Kinderritterturnier, ein Wasserspielmobil, Wissenswertes über Bienen & Honig, Gewandungen und Zubehör für den kleinen Ritter und das kleine Burgfräulein, eine Kinderschmiede und historische Spiele auch für Kinder bieten sich in den drei Tagen an.

Die Marktzeiten sind am Freitag von 13 bis 23 Uhr, am Samstag von 11 bis 23 Uhr und am Sonntag von 12 bis 19 Uhr. Von 12 bis 18 Uhr erwarten die Händler und Gastronomen der Innenstadt im Rahmen eines verkaufsoffenen Sonntages die Gäste.

Bereits am Donnerstag, den 18. August, kann man im Rahmen von zwei externen Veranstaltungen schon mal etwas Kaiserfest-Luft schnuppern. Im Rahmen einer historischen Führung zeigt und erklärt Anna Hutter alles Wissenswerte über Kräuter. Treffpunkt dafür ist um 16 Uhr am Schwimmbad in der Ederaue. Anmeldungen hierfür sind erforderlich und können unter 05622/916574 getätigt werden. Pro Person kostet diese Führung 9,00 €.

In der Buchhandlung DomBuch Vockeroth am Marktplatz halten Anja Zimmer und Annette Heßler (beide auch mit jeweils einem Stand auf dem Fest vertreten) um 20 Uhr eine Lesung mit dem Titel „Ein Paradies, gebaut auf Sand – Das Leben der Herzogin Elisabeth zu Sachsen“. Der Eintritt kostet hier 8,00 € und der Einlass erfolgt ab 19 Uhr.

Flyer für das Fest liegen in den Geschäften der Innenstadt aus und sind sowohl in der Fritzlarer Touristinfo (Zwischen den Krämen 5) als auch den Touristinfos und Bürgerbüros der umliegenden Städte und Gemeinden erhältlich.

Weitere Infos wie Standpläne und teilnehmende Händler und Gastronomen sind auf der Website www.kaiserfest-fritzlar.de zu finden.




Dauerregen verhagelt Bilanz des Mittelaltermarktes in Ebernburg

   


  Von Beate Vogt-Gladigau

BAD MÜNSTER AM STEIN-EBERNBURG - Bis Samstagabend war der Besucherandrang für den Mittelaltermarkt in Ebernburg „gut bis sehr gut“, so Frank Kaldenbach. Aber der Dauerregen, der dann bis in den Sonntagvormittag einsetzte, vermieste die Bilanz, die jetzt vorliegt. „Wir haben die 20 000 Besucher nicht erreicht“, registrierte der Veranstaltungsleiter und Chef der Tourist-Info nüchtern. Auch wenn sich das Wetter besserte, je mehr der Uhrzeiger weiterrückte – am Frühstückstisch waren dann mitunter schon andere Pläne geschmiedet worden, deren Ziel nicht die Freiluftveranstaltung im Flecken Ebernburg war.

Einfluss hatte sicherlich auch eine neue mittelalterliche Veranstaltung in Rüdesheim am Rhein, ausgerechnet eine Woche nach dem Spectaculum am Rotenfels. „Die klaute uns wohl Gäste aus dem ganzen Rheingau“, vermutet Kaldenbach. „Die Konkurrenz nimmt zu und kommt dichter heran.“ Denn seit vergangenem Jahr gibt es auch ein Mittelalter-Event in Birkenfeld.

Selbst wenn der Besucherzustrom bei der 30. Auflage der Ebernburger Zeitreise ins Mittelalter nicht mit den Zahlen der Vorjahre (2015 waren es rund 25 000) mithalten konnte, das Angebotskonzept für den mittelalterlichen Markt stimmt. „Viele fanden den Programm-Mix sehr gut“, hatte Kaldenbach erfahren. Besonderes Lob erhielt er dafür, dass jeden Tag neue Programmpunkte angeboten wurden, etwa bei den Musikgruppen. Auch unter den Handwerkern konnten neue Mitstreiter gewonnen werden. Etwa der sehr seltene Beruf des Birkenlederers war vertreten und weckte Interesse.

Positiv erstaunt war Kaldenbach, dass die Feuershow mit dem „Duo Jomamakü“ am Samstag Abend trotz strömenden Regens so gut besucht war. Das Duo habe die Zuschauer dann mit einer Top-Leistung verwöhnt. Der Pestzug allerdings litt unter den Wetterverhältnissen und fand nicht die gewünschte Beachtung. Das Konzert mit der Gruppe „Koenix“ aus der Schweiz eineinhalb Stunden zuvor aber hatte weit über 400 Zuhörer angelockt, die locker den Treppen-Weg zur Hauptbühne meisterten. Mit Blick auf die Mittelalter-Band „Koenix“ unterstrich Kaldenbach auch den positiven Aspekt der Auslagerung der Bühne auf den Bolzplatz an der Burg. Denn der Auftritt, der hervorragend ankam, wie Kaldenbach wusste, konnte nur realisiert werden, da die Bühne über einen Seitenweg während der Veranstaltung anfahrbar war, um Geräte aufzubauen.

Ein wahrer Andrang herrschte bei den Shows mit Eulen und Greifvögeln von Stefan und Tatjana Kosfeld von der Falknerei Eulenhof. Besonders die 18-Uhr-Vorstellungen waren „stramm belegt“, so Kaldenbach, und niemand hatte das Fitnesstraining über die 141 Stufen des Fritz-Göbel-Weges bergan zur Burg bereut. Der Erweiterung des Marktes Richtung Burg konnten aber auch diejenigen Besucher etwas Angenehmes abgewinnen, die etwas Ruhe vom Trubel des Marktes suchten oder chillen wollten. Dafür waren extra Bänke aufgestellt worden.

Lob für Mitarbeiter des städtischen Bauhofes

Kaldenbach nahm auch Stellung zum neuen Sicherheitskonzept, das nicht nur Freunde fand. Berücksichtigt wurden dabei Aspekte, die den Brandschutz, die Rettungswege und einen Abbruch bei Unwetter berücksichtigten. Der Veranstaltungschef sagt den Mitarbeitern des städtischen Bauhofes ein großes Dankeschön, die „sehr kompetent, umtriebig und engagiert“ die Umsetzung des Konzeptes ermöglichten, aber auch die stark ausgetretene und rutschige Trasse in der Böschung an der Turnierwiese durch eine Treppe ersetzten oder die Treppe hoch zur Hauptbühne ausleuchteten.

Froh sind die Organisatoren aber auch, dass die Sparkasse Rhein-Nahe ihnen die Räumlichkeiten der früheren Filiale gegenüber des Haupteingangs zum Markt kostenlos als zentral gelegenes Büro zur Verfügung stellten.


  Zur Übersicht Eppertshausen / Münster


Hier ein kleiner Teil unserer Berichte in den Medien 2015.


Herbstfest im Freilichtmuseum Hagen mit Greifvogelshow




 



     Hagen: Freilichtmuseum Hagen | Herbstfest und Greifvogelshow im Freilichtmuseum.
Für alle, die nicht kommen konnten, habe ich eine kleine Auswahl an Fotos mitgebracht.
Die Greifvögel wurden vom Falkner Stefan Kosfeld vom Eulenhof vorgeführt!
Viel Spaß beim anschauen.......und immer fragen

Am Sonntag, ab 12.oo Uhr dürfen Kinder Kürbisse schnitzen und natürlich alles andere besichtigen.                     



Herbstfest im LWL-Freilichtmuseum Hagen

15. September 2015 von Redaktion Kommentar verfassen






Westfalen   – Mit einem westfälischen Bauern- und Kunsthandwerkermarkt, vielen   Mitmachaktionen und einer Greifvogelflugschau feiert das Hagener   Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) am ersten   Oktoberwochenende (3. und 4. Oktober 2015) sein Herbstfest.

Die   Stände der Gastronomie und das Restaurant Museumsterrassen sorgen an   beiden Tagen für das leibliche Wohl. Sie kredenzen unter anderem   Herbstspezialitäten wie Kürbiscremesuppe, Zwiebelkuchen, Federweißen und   vieles mehr. – Fotos: Freilichtmuseum Hagen


Der   Kunsthandwerkermarkt auf dem oberen Museumsplatz bietet viele Ideen für herbstliche Wohnstylings, zeigt Blaudruck- und Seifenkunst sowie Schmuck  aus Glas, Silber oder altem Besteck. Filz- und Wollprodukte, dekorative  Keramik, Gestecke und geflochtene Körbe leiten die Herbstzeit ein. Met,  Liköre, Wurst- und Käsespezialitäten, Marmeladen, Nüsse und frisches  Obst finden sich auf dem Bauernmarkt.

Höhepunkt ist am Samstag die Greifvogelflugshow der Falknerei Eulenhof aus dem Sauerland.


Zahlreiche   Vorführungen oder Aktionen wie Körbe flechten, Schmuck und Windmühlen basteln sowie Nagelschmieden binden Besucher jeden Alters aktiv mit ein.  An beiden Tagen wird auch der „Kartoffelmeister“ gesucht: Erwachsene  und Kinder messen sich in Wettbewerben rund um die Kartoffel. Für  pferdebegeisterte Kinder steht an beiden Tagen auch das Ponyreiten auf  dem Programm.

Für Kinder gibt es ein attraktives Programm wie hier mit dem Kürbisschnitzen.


Höhepunkt   ist am Samstag die Greifvogelflugshow der Falknerei Eulenhof aus dem   Sauerland. Die verschiedenen kleineren und großen „Beutegreifer“ fliegen   frei und sind auch für die Besucher von ganz nah zu bestaunen. Am   Sonntag bietet den Kindern das traditionelle Kürbisschnitzen und die   Mitmachaktion „Handwerk zum Spielen“ zusätzliche Unterhaltung.

Die   Stände der Gastronomie und das Restaurant Museumsterrassen sorgen an   beiden Tagen für das leibliche Wohl. Sie kredenzen unter anderem   Herbstspezialitäten wie Kürbiscremesuppe, Zwiebelkuchen, Federweißen und   vieles mehr.

Und natürlich sind wie an jedem Tag viele der   historischen Werkstätten in Betrieb und zeigen altes Handwerk live. Ob   Seile drehen, Zigarren rollen, Kaffee rösten oder Sensen schmieden: es   gibt viel zu sehen – schauen Sie es an.

Eintrittspreise

Erwachsene:                                                                                                  7,00 Euro

Schüler bis zum 17. Lebensjahr:                                                                2,00 Euro

Ermäßigungsberechtigte:                                                                           3,50 Euro

Familientageskarte:                                                                                     15,00 Euro

     

  •                      

    Tatjana Kosfeld zeigte unter anderem einen sibirischen Uhu, die größte Uhu-Art der Welt mit einer Spannweite von 1,80 Metern.                        Stephan Schütze



                  

So lief das Wochenende

  

Am Samstag und Sonntag ging bei zeitweise spätsommerlichem Wetter   teilweise hoch her im Ortskern. Dabei gönnte sich das Publikum   allerdings auch Pausen, insbesondere am Samstag blieb es rund um die   Stände auch mal leer. Umso mehr war dafür beim großen Festumzug am   Sonntag los.




       

  

865-Jahr-Feier Lütgendortmund - Das Wochenende

  

Die 13 historischen Reiter mit ihren Fanfaren von Wilke Mühle aus dem   hessischen Usseln eröffneten die Parade, an der sich unter anderem auch die Partnerstadt Lütgendortmunds, Neuburg an der Donau, mit ihrer   Stadtkapelle und ihrem Fanfarenzug beteiligte – einer von insgesamt 13   Fanfaren-Chören, die durch den Ort marschierten. Auch mit von der   Partie: Karnevalsgesellschaft, Shanty-Chor und viele andere Vereine und Einrichtungen.

  

In einer ersten Bilanz zeigte sich der Veranstalter, die  Interessengemeinschaft Lütgendortmunder Vereine, zufrieden mit dem  Verlauf des Festes.

  

Das war der Auftakt am Freitag

  

Es war kein Zeitsprung ins Jahr 1150, die Limbecker Straße und der   Heinrich-Sondermann-Platz glitten viel eher ganz langsam den Zeitstrom   entlang bis in die Zeit der Gründung Lütgendortmunds. Erst erhoben sich langsam nackte Holzgerüste. Diese bekamen dann grobe Hüllen aus Leinen und man erkannte die Zelte fahrender Leute.

  

Kaum waren die Zelte fertig, stieg die Zahl der in Tierfelle und  gefilzte Stoffe gehüllter Menschen in Lütgendortmund stark an. Und als  die Schalmeien und die Lieder erklangen, die Schläge des Grobschmieds  dröhnten und die Schwerter klirrten, da war Lütgendortmund wieder da, wo  es einmal angefangen hat: im Mittelalter.

865-Jahr-Feier Lütgendortmund

     

Der erste Tag der großen Feier 865 Jahre Lütgendortmund erlaubte  einen angenehmen Vorgeschmack auf das Festwochenende. Die Düfte des   brennenden Anthrazits in der Esse des Waffen-Schmieds, der Schafswolle   am Stand der Filzerin, und natürlich von Met und Gerstensaft   entwickelten eine authentische Atmosphäre.

  

Mit historischen Instrumenten

  

Am oberen Ende der Limbecker Straße hatte die Gruppe Emscherflute ihr   Lager aufgeschlagen. Mit historisch verbürgten Instrumenten machten   sich die Musiker immer wieder auf den Weg durch Lütgendortmund und   unterhielten die Feier-Gäste mit traditionellen Liedern oder modernen   Stücken im mittelalterlichen Stil. Auch an den kommenden Tagen werden   die Musiker ihre Instrumente und ihre Kunst vorstellen.

  

Die vermutlich älteste Form der Stoff-Produktion stellt ein paar  Meter weiter Monika Ullherr-Lang vor: das Filzen. An ihrem Stand kann  man viel Zeit verbringen, denn hier kann jeder selber filzen – vom  einfach Halsschmuck bis hin zu kompletten Stoffteilen. In einer  Beziehung darf man hier aber schummeln. Seifenlauge lässt die  Schafswolle schneller verfilzen. „Im Mittelaltern hatten die Menschen  nur Wasser, das hat gedauert“, so Monika Ullherr-Lang.

        

  Lütgendortmund wird 865 Jahre alt  Zehn Gründe, warum sie diesen Geburtstag nicht verpassen sollten  

     

Glänzende Rüstungen und glänzende Unterhaltung: Lütgendortmund  feiert von Donnerstag (10.9.) bis Sonntag (13.9.) das 865-jährige  Bestehen des Ortes und hat sich dazu viele Gäste eingeladen. Wir nennen  zehn gute Gründe, warum man dieses Fest unbedingt besuchen sollte. mehr...

    

  

Was heute eine Leidenschaft der Scheichs der arabischen Welt ist, war  bei uns schon im Mittelalter Mode bei den Rittern: das Abrichten von   Greifvögeln. Tatjana und Stefan Kosfeld von der Falknerei zeigen   eindrucksvolle Uhus und Bussarde ohne Käfige.

  

Orden aus Zinn

  

Schmied Ferdl aus München hatte alle Hände voll zu tun. Kurzfristig  hatten die Lütgendortmunder Organisatoren ihn beauftragt, Orden als  Geschenke für ihre Gäste herzustellen. Er stellte eine Gussform her, die  das Lütgendortmunder Wappen zeigt und goss die Orden in einer   selbstentwickelten Zinn-Legierung. So wirkten die frischgegossenen   Metallplättchen, als seien sie Jahrhunderte alt.

  

Nebenan bei der Freien Ritterschaft von Bram aus Lünen durften Kinder  ihren Mut beweisen und zeigen, wie gut ihnen der Pranger steht. Wenn es  dunkelt am Samstag wird es nicht geheuer. Denn dann zeigen die Ritter  ihren Pestumzug. Dann wird Gevatter Tod persönlich durch Lütgendortmund   wandeln.
Zahlreiche Abenteuer bietet die Mittelalter-Welt der 865-Jahrfeier für diejenigen, die viel Zeit mitbringen.

        

Greifvögel ein Highlight beim Holzmarkt 2015






                     

Der „Holzmarkt Arnsberg 2015“, der am Sonntag den 9. August in AltArnsberg zum dritten Mal stattfindet, hat erstmals mehr als 50 Aussteller.

Lärchensetzlinge für die ersten 1000 Besucher

Dieses Jahr gibt es gleich drei Highlights, die Besucher anlocken  sollen. Los geht es um 11:00 Uhr mit der Eröffnung durch den  Bürgermeister Hans-Josef Vogel auf dem Neumarkt. Ganz nach dem Motto des   Kunstsommers, nimmt der Landesbetrieb Wald und Holz NRW in der   Installation „Betörend“ Platz und verwandelt diese in eine temporäre   „Sinnesstation Wald“. Die Besucher erwarten typische Waldgeräusche, viel   Holz und Informationen rund um das Thema Forstwirtschaft. Die ersten   tausend Besucher erhalten einen kostenlosen Setzling für den eigenen   Garten. Motto: „Mach mit und pflanze deine Lärche“.

Waldakademie verlost Gutscheine und Freikarten

Auf dem Stand der Waldakademie Vosswinkel können die Marktbesucher  viele Informationen und Exponate zu den Tieren des Wildwaldes finden.  Neben dem Programm der Akademie und den Angeboten des Wildwaldes steht  dabei die anstehende Hirschbrunft im Mittelpunkt. Im direkten Gespräch   stellen Waldlehrer nicht nur die Möglichkeit vor, im Wald zu übernachten   sondern informieren auch über das Angebot des Waldgasthauses. Natürlich  können große und kleine
Besucher auch bei der Waldakademie etwas mit nach Hause nehmen.  Voraussetzung ist, sie kennen sich aus in der Tier- und Pflanzenwelt. Im  Wald- und Tierquiz winken tolle Preise, die direkt vor Ort übereicht  werden. Zu gewinnen gibt es – je nach persönlichem Wissenstand –  Freikarten für die ganze Familie, Freikarten für Erwachsene und  Gutscheine für ein Getränk im Waldgasthaus.

Greifvogelshow der Falknerei Eulenhof


Ein besonderer Hingucker sind sicherlich die Greifvögel der Falknerei   Eulenhof aus Marsberg. Die drei Shows in der „guten Stube Arnsbergs“,   dem Alten Markt, zeigen sieben bis acht Greifvögel in Aktion. Jede   Flugshow dauert ca. 30 Minuten und wird von zwei Falknern in typischer   Kleidung durchgeführt.
Möglich wurde der Holzmarkt durch die Unterstützung der Stiftung der  Sparkasse Arnsberg-Sundern und vieler Einzelpersonen und Arnsberger  Unternehmen. Veranstalter ist die Stadt Arnsberg in Zusammenarbeit mit  der Waldakademie Vosswinkel e.V. und dem Landesbetrieb Wald und Holz
NRW.

Weitere Infos www.holzmarkt-arnsberg.de


          Schlagwörter: Holzmarkt
  

Kunstsommer 2015 - der Holzmarkt am Sonntag




   


  Auch die Flugschau mit Greifvögeln und Eulen von der Falknerei  "Eulenhof" aus Marsberg war Bestandteil des Holzmarktes Arnsberg. Fotos:  Albrecht

     Arnsberg:   Arnsberg | Arnsberg. Rund 50 Aussteller vom Neumarkt (neben und in der   Installation) sowie auf dem Steinweg / Alter Markt: Der "Holzmarkt   Arnsberg" hatte in diesem Jahr wieder einiges zu zeigen.

Zum   vierten Mal fand die Inzwischen in der Stadt etablierte und von vielen   Bewohnern und Gästen nachgefragte Veranstaltung statt. Neben zahlreichen   Verkaufsständen erfreuten sich die Besucher des Holzmarkt vor allem an   den praktischen Vorführungen auf dem gesamten Ausstellungstrecke.

So   wurden u.a. Baumpilze mit der Motorsäge geschnitzt und Bäume in einem mobilen Sägewerk bearbeitet. Rundum eine gelungene Vorstellung.         

Falknerei Eulenhof

  8. August 2015  WOLL-Magazin Kommentar verfassen
   
              




Freizeittipp für WOLL-Leser von Gabriele Born aus Bad Berleburg

Die   Falknerei Eulenhof in Marsberg Borntosten bietet Falkner- und Eulentage  für interessierte Personen an. In kleinen Gruppen bekommt man einen  Einblick in die Falknerei geboten, die Tiere werden gezeigt und erklärt.  Nach einem gemeinsamen Frühstück mit den Falknern Tatjana und Stefan  Kosfeld bekommen die Teilnehmer ausgesuchte Tiere selbst auf die Faust  und gehen dann mit fachmännischer Begleitung ins Gelände. Ich hatte die  Gelegenheit an einem solchen Falknertag teilzunehmen und es hat mir sehr  gut gefallen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass auch Ihre Leser  Interesse an einem solchen Erlebnis haben.
Die Homepage der Falknerei ist unter: www.falknerei-eulenhof.de im Internet zu finden.

Es gibt auch ein Video zu den Vorführungen:



Kategorie: Orte

    

Tafel-Sonntag lockte Massen zum Stadtfest

           35 Bilder


  Segways sind eine echt hippe Art der Fortbewegung. In Selm testeten Besucher die Flitzer. (Foto: Magalski)

     Sonne, Wolke und perfekte Stadtfest-Temperaturen - die Mischung  passte am Sonntag in Selm nicht nur beim Wetter. Die Besucher strömten  bis zum Ende am Abend auf die Bummel-Meile an der Kreisstraße und  stöberten an den Ständen.

Das Stadtfest wird von Jahr zu Jahr  mehr zum Erfolgsmodell und ist - gerade mit Blick auf die Kennzeichen  auf den Parkplätzen - längst eine über die Stadtgrenzen von Selm  bekannte Veranstaltung. Zwischen Buddenbergstraße und Neuer Werner  Straße war die Kreisstraße für den Verkehr gesperrt und die Stände der  langen Tafel boten eine ganze Menge Abwechslung. Informationen zu  aktuellen Themen in Selm, Vorführungen voller Action, Kinderschminken,  Spiele oder schöne Dinge für Zuhause zum Beispiel. Musik gab's außerdem   entlang der Meile und natürlich Leckeres von deftigen Schinkenbrötchen   bis zu gebrannten Mandeln und frischen Erdbeeren. Höhepunkt am Rand der langen Tafel war wieder das Mittelalter-Lager kurz vor der Neuen Werner   Straße. Ritter zeigten den Stadtfest-Gästen auf der Wiese viele Dinge aus alten Zeiten und besonders die Kinder staunten über die Greifvögel der Falknerei Eulenhof. Im Turnier suchten die Kids auf Spielzeugpferden  den Tapfersten in ihren Reihen. 

 

 

Mittelalterliches Spektakulum -  Freie Ritterschaft zu Münzenberg e.V.




 



    Münzenberg: Freie Ritterschaft zu Münzenberg e.V | Am Pfingstwochenende 2015 lud die Freie Ritterschaft zu Münzenberg e.V. zum Mittelalterlichen Spektakulum ein.

Dieses   Spektakulum fand nunmehr schon zum 14. Male statt und neben den vielen   Lagern und Mitwirkenden boten auch einige Händler ihre Waren feil und die einzelnen Tavernen sorgten mit Speisen und Getränke für das   leibliche Wohl. Für alle Gäste aus Nah und Fern  wurde ein Spektakulum   mit vielen Highlights organisiert. Ob die Show der Falknerei Eulenhof, die Musikalischen Auftritte der Musiker von Skalden   oder das Vollkontakt Ritter Turnier, bei dem die besten Kämpfer Europas  teilnahmen. Am Pfingstmontag wurden beim Vollkontakt Turnier die Kämpfe  um Platz 1 bis 3 in den jeweiligen Rängen ( Männer 1vs1 , Frauen 1vs1 ,  Team 5vs5 ) ausgetragen  und im Anschluss erfolgte die Ehrung der  Sieger.

 

 

Schweißtreibende Gaudi

         Nichts für Bürohengste, aber  ein Riesenspaß für gut 300 Besucher war die achte  Brennholzmeisterschaft, die die Titelverteidiger aus Schmillinghausen  gewannen. 
                                                              

Das Team Böhle-Metzeler wiederholte den Sieg bei der achten Brennholzmeisterschaft in Schmillinghausen. Foto: Armin Haß


      

Bad Arolsen-Schmillinghausen. Bei  strahlendem Sonnenschein ließ sich auch der sibirische Uhu Kari von  Falknerin Tatjana Kosfeld vor großem Publikum vorführen. Sie fuhr   anschließend zur Kugelsburg nach Volkmarsen weiter, wo sie zusammen mit Stefan Kosfeld seit Ostern Greifvogel-Shows präsentiert. Eine tierische   Plackerei war jedenfalls das Brennholzspalten, für das sich diesmal zehn  Mannschaften gemeldet hatten, unter den neuen Teams war sogar ein Duo  aus Stolberg im Harz angereist. Otto Schöneweiß, Bauern-Aktivist aus  Braunau, schuftete wieder mit – um für eine faire Landwirtschaft zu   werben. Ein Prominententeam wie etwa vor fünf Jahren kam nicht zustande.  Landrat Dr. Reinhard Kubat, der 2009 erfolgreich für eine erste  Wahlzeit antrat und damals an Bremers Klöneck zum Spalthammer griff,  nahm diesmal – weniger schweißtreibend – als Schirmherr die Ehrung des  Siegerteams Moritz Böhle und Nicolas Metzner vor, die in 5:30 Minuten  mit dem Raummeter Holz kurzen Prozess machten. Platz zwei ging an Holger  Krummel und Bernd Frese aus Wirmighausen (6:07 Min.), der dritte Preis  ging an Jan Neumeier und Marc Kilian aus Twiste (6:39). Als einzige Dame  nahm es die HR-Mitarbeiterin Daniela Moschberger im Zuge der  Dreharbeiten eines Fernsehteams außer Konkurrenz mit den Männern auf und  schlug sich tapfer. Karl-Ludwig Gröticke vom Brennholzfreunde-Verein  überreichte ihr Ehrenpokal und einen Schnaps. Als „tolle  Werbeveranstaltung für die Region“ wertete Bürgermeister Jürgen van der  Horst den Wettbewerb. Mit MdL Armin Schwarz und Ortsvorsteher Rolf  Engelhard verfolgte er die einzige „Promi-Einlage“ des Tages, als  nämlich MdB Thomas Viesehon mit gezielten Schlägen Buchenstämme  vierteilte. (ah)


                                                Neue Falkner auf der  Kugelsburg
     

Uhus, Falken und Co.

          Mit dem Sibirischen Uhu Kari  und dem Blaubussard Finja gaben gestern die Falkner Stefan und Tajana  Kosfeld ihren „Einstand“ auf der Kugelsburg.
                                                              

Die   Falkner Stefan und Tatjana Kosfeld mit dem Pächterpaar Helmut (2.v.l.)   und Gitta Bremer. Bürgermeister Hartmut Linnekugel trägt Uhu Kari,   daneben Jörg Wagner, Stadtverwaltung. Foto: Armin Haß





              
                      
                                  

Volkmarsen. Ab dem Osterwochenende werden  wieder an der städtischen Burganlage Greifvögel jeweils ab 16 Uhr eine  Show abziehen. Das Restaurant-Pächterehepaar Gitta und Helmut Bremer  freut sich, dass wieder an Wochenenden und Feiertagen von April bis  Oktober nachmittags Eulen, Adler, Käuze und Falken ihren großen Auftritt  haben und weitere Gäste zu der Ruine locken, in der das Lokal in diesem  Jahr ab Mai bereits um 12 Uhr geöffnet sein wird. Die Kosfelds sind  bundesweit vor großem Publikum mit bis zu 60 000 Zuschauern zu ihren  Shows unterwegs. In Bad Arolsen ist Tatjana Kosfeld mit Kari und Co.  schon mehrfach vor der Eröffnung der Barock-Festspiele zu sehen gewesen.  30 bis 45 Minuten ziehen die Greifvögel ihre Kreise, an Ostern ist ein   „Mittelalter-Special“ mit Wollverarbeitung in historischem Ambiente   angesagt. Die Marsberger halten in ihrer Falknerei Eulenhof in Marsberg insgesamt 31 Greifvögel, die sie von Züchtern kaufen und dann in die   Lüfte schicken. Nach Absprache werden verschiedene Programme angeboten, für Trauungen werden Eulen sogar so dressiert, dass sie die Ringe dem   Paar überbringen. Anvisiert wird auch der Einsatz von Alpakas für   Trekking-Programme. Doch die Tiere müssen erst mal mit den Anforderungen   vertraut gemacht werden, vielleicht stapfen bald auch solche wolligen Kamele über den Eselspfad zur Kugelsburg hoch. www.falknerei-eulenhof.de  .

    

Neuer Falkner in Volkmarsen: Greifvögel fliegen wieder

17.03.2015 - 17:12



              +     
Ab   Ostern findet auf der Kugelsburg wieder eine Greifvogelschau statt: In   Kooperation mit der Stadt Volkmarsen versanstaltet die Falknerei   Eulenhof aus Marsberg Flugvorführungen. Unser Bild zeigt (von links)   Falkner Stefan Kosfeld mit Blauadlerdame „Finja“, Helmut Bremer,   Falknerin Tatjana Kosfeld, Bürgermeister Hartmut Linnekugel mit dem   Sibirischen Uhu „Kari“, Jörg Wagner von der Stadt Volkmarsen und Gitta   Bremer. Foto:  E. Müller

Volkmarsen.   Auf der Kugelsburg fliegen wieder die Falken. Die neuen Falkner sind   Stefan und Tatjana Kosfeld von der Falknerei Eulenhof in Marsberg.

Sie wurden von Bürgermeister Hartmut Linnekugel begrüßt.

 


Eröffnet wird die neue Flugsaison an den Osterfeiertagen mit einem kleinen Mittelaltermarkt.

Von   Ostersamstag, 4. April bis Ostermontag, 6. April, findet jeweils um 14   und um 16 Uhr eine Flugvorführung statt. Passend zum Ambiente sind die   beiden Falkner dann in Mittelalterliche Gewänder gekleidet. Ein   Handwerksstand, an dem das Stricken und das Spinnen vorgeführt wird,   ergänzt das Programm. Wer möchte, kann dabei auch selbst Hand anlegen   und das Spinnen ausprobieren.

Gitta   Bremer von der Gaststätte Kugelsburg wird Kuchen nach einem   mittelalterlichen Rezept backen. Hand in Hand tragen Helmut und Gitta   Bremer und das Falkner-Ehepaar Kosfeld dazu bei, dass die   Kugelsburgstadt touristisch wieder um eine Kleinigkeit bereichert wird. Angedacht sei es, Gutscheine anzubieten. „Gäste der Gaststätte zur   Kugelsburg erhalten einen Gutschein für die Greifvogelschau – und   umgekehrt ebenso können Besucher der Flugvorführung einen Gutschein für das Retaurant erhalten“, erklärt Tatjana Kosfeld das geplante Konzept.

Geflogen   wird Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen, jeweils ab 16 Uhr. Der   Zugang zur Kugelsburg erfolgt über die Treppe neben der Gaststätte.

Der   Eintrittspreis der etwa einstündigen Show, beträgt für Erwachsene 4,50   Euro, für Kinder von sechs bis 16 Jahren 3,50 Euro, Kinder unter sechs   Jahren frei. Für Kindergärten, Schulen oder Gruppen ab zehn Personen   gilt ein Einheitspreis von 2,50 Euro.

Als   Besonderheit bietet die Falknerei Eulenhof auch an, eine   Greifvogelschau für Hochzeiten, Geburtstage oder Familienfeiern aber   auch für Seniorenheime oder Schulen und Kindergärten zum Gruppenrabatt   außer der Reihe zu buchen. (zek)

Infos zu genauen Zeiten der Flugvorführungen im Internet unter: www.falknerei-eulenhof.de


Hier ein kleiner Teil unsere Berichte in den Medien 2014.

info: Eulen in die Stadt getragen

                                    

08.10.2014, 03:30 Uhr




 
                   


Noch   ein Grund, warum es sich lohnt, dem Erntedankmarkt am  kommenden   Sonntag einen Besuch abzustatten: Die Falknerei Eulenhof aus  dem   Sauerland lässt die Besucher Eulen, Falken & Co. hautnah  erleben.   „Eulen haben eine besondere Faszination, sie sehen uns bis in  die   Seele“, sagt Tatjana Kosfeld vom Eulenhof.

  

Fantasievolle Namen   wie Tinkabell, Urmel, Snoopy und Pitiplatsch hat  sie ihren Schützlingen   gegeben. Während der Schau wird sie nicht nur  zeigen, wie majestätisch  sich die Tiere in der Luft bewegen, sie weiß  auch viel Wissenswertes  zu berichten.

  

Die Vorführungen finden von 14 Uhr an vor der  Taunus-Sparkasse am  Kurhaus statt. Anschließend dürfen die Tiere unter  Aufsicht der  Falknerin sogar gestreichelt werden. red


 Bläser-Nachwuchs im HR Harsewinkel (GT)  

Ein Tag mit Greifvögeln

       

21   Kinder und Jugendliche aus der Nachwuchsgruppe des    Jagdhornbläserkorps Hegering Harsewinkel hatten ein besonderes    Erlebnis. Statt des jährlichen Ausfluges hatte die Leiterin, Birte    Lütke- Bornefeld, die Briloner Falknerei Eulenhof eingeladen.


                   
               

Die   Falknerinnen Tatjana Schmücker und Britta Knut erschienen mit  Eulen wie dem Milch-Uhu, Sibirischen Uhu, Virginia-Uhu, Waldkauz und    Schleiereule, aber auch einem Wüstenbussard und einem imposanten    Kordilleren-Adler.

 

Beeindruckend waren Flugvorführungen   eines Wüstenbussards und eines  Uhus, einige der Tiere durften sogar gestreichelt werden. Fast alle  trugen den Wüstenbussard Luna auf dem Arm, ganz Mutige sogar den  Kordilleren-Adler.

 

Zwischenzeitig   wurde gegrillt und als RWJ VOR ORT es zum Schluss noch  von den Eltern   gebackenen leckeren Kuchen gab, waren sich alle einig,  dass dieser Tag  als unvergessliches Erlebnis noch lang in Erinnerung  bleiben wird.

 

Im   Jagdhornbläserkorps Hegering Harsewinkel werden das ganze Jahr  über   Nachwuchsbläser ausgebildet. Kinder (ab 8 Jahren), Jugendliche  und   auch Er- wachsene mit Interesse am Jagdhornblasen können sich bei    Birte Lütke-Bornefeld (Tel. 0 52 47/40 86 90) melden. Der Unterricht    ist kostenfrei und bei Bedarf werden in der Anfangszeit Jagdhörner zur   Verfügung gestellt.

 

Gerade auch solche Veranstaltungen  sind wichtig, um die Jugend- und  Nachwuchsarbeit der   Jagdhornbläsergruppen abwechslungsreicher und  interessanter zu   gestalten.

 
 

Ein Uhu ganz nah

         11 Bilder

   3
  Hm...

      Bei der Schau der Falknerei Eulenhof beim Kartoffelfest in Brilon hatte  es mir der wunderschöne Uhu am meisten angetan. Zwischen den    Darbietungen saßen die Vögel unter einem großen Baum und die Besucher    hatten Gelegenheit, sich die Tiere mal aus der Nähe und ganz in Ruhe    anzuschauen. Dabei sind meine Fotos entstanden.

Hier der Bericht zur Flugschau der Falknerei Eulenhof
http://www.myheimat.de/korbach/freizeit/falknerei-...   

Das Mittelalter lebt – zu Randingen anno 2014

Brunhilde Arnold, vom 08.09.2014 10:00 Uhr
                  Wer hat schon Angst vor ein bisschen Feuer? Die mutigen Ritter und ihre Pferde jedenfalls nicht.Foto: factum/Weise

     
    







    

Renningen   - Gerade kommen sie vom Kampfplatz, die beiden zehn und  elfjährigen   Buben. Sie haben mit selbst gebauten hölzernen Schilden und  Schwertern eifrig ihre Kräfte gemessen. „Das macht Spaß“, sagen sie.  „Aber   eigentlich sind wir Römer, das gefällt uns besser“, betonen die  jungen Renninger. Tausende anderer Besucher sehen das anders. Sie  tauchen ein   in die Welt des Mittelalters, schauen bei Ritterturnieren  zu, lauschen  Musik abseits von Techno-Beat und trinken Dragon-Wein,  einen alkoholhaltigen Rebensaft, der mit Rosenwasser, Ingwer und  Weihrauch   angereichert wurde.

  

Die Freyen Rittersleut zu Randingen, ein   Verein mit 58 Mitgliedern,  hatten bereits zum siebten Mal zum   Mittelalter-Spektakel eingeladen.  „Wir brauchen rund ein Jahr für die   ganzen Vorbereitungen“, sagt Verena  Weidmann-Reisser, bei der alle   organisatorischen Fäden zusammenlaufen.  Zusammen mit ihrem Mann, dem   Vereinsvorsitzenden Andreas Reisser, ist  die Konrektorin der   Malmsheimer Grundschule während des Festes mit  Headset und Funkgerät   unter dem üppigen Gewand ständig auf dem Gelände  unterwegs. Die Flächen   rund um das Renninger Schulzentrum wurden mit  Zelten, Marktständen und  Turnierplatz flugs in ein Mittelalter-Dorf  verwandelt. Dort machen   sich die Besucher – im vergangenen Jahr waren es  12 000 und angesichts  des guten Wetters dürften es dieses Jahr nicht  weniger sein – auf eine  Zeitreise.

  

Gleich hinter dem Eingang gibt es das bei vielen  Kleinen begehrteste  Utensil zu kaufen – ein Holzschwert. Aber auch  Schilde, Helme oder  Kopfreifen halten die Händler bereit. An 68 Ständen  wird vieles  angeboten: Fantasievoll gestalteter Feenschmuck, Met in  Variationen von  Elfenzauber bis Wikingerblut, geflochtene Körbe,  Gewänder aus Leinen,  schwere Schwerter aus Metall, Lederwaren. Beim  Schmied dürfen auch  kleine Jungs schon mal kräftig auf das heiße Eisen  schlagen, der Seiler  zeigt, wie er Taue und Stricke herstellt und beim  Steinmetz üben sich  die Kinder im Umgang mit dem Meißel.

  

Selbst  als die prächtig gewandeten Vertreter des Ente Palio unter den  Klängen  ihrer Trommler auf den Turnierplatz einmarschieren, klopfen die   Kleinen eifrig weiter. Die Italiener in ihren edlen Gewändern – die   Damen bevorzugt in Samt und Seide – die Musiker und Fahnenschwinger   farbenfroh, zeigen ihr buntes Programm, das mehr als eine Stunde dauert.   Während noch der gemeinsame Ritter der beiden Vereine aus Occhiobello   und Renningen, Davis Colombi, mit der Armbrust Wilhelm Tell spielt,  wird  nebenan Stefan Kosfeld leicht nervös. Der Falkner vom Eulenhof aus   Marsberg im Sauerland zeigt in einer Show, was seine acht gefiederten   Begleiter können.

  

Währenddessen machen sich die Ritter der  schwarzen Lanze  einsatzbereit. Sie hoffen noch auf etwas Tageslicht für  ihr  spektakuläres Turnier. Hartmann von Brandenburg alias Rolf Lerch  aus  Senden an der Iller bei Ulm vertritt die Interessengemeinschaft der   Pferdeliebhaber, die sich schon seit 15 Jahren mit dem Mittelalter   beschäftigt und mit ihrer Reitkunst bei Veranstaltungen auftritt. „Wir   sind das fünfte Mal hier dabei“, sagt der edle Ritter, noch ganz   entspannt vor seinem gemütlich ausgestatteten Zelt sitzend. „Das hier   ist eines der schönsten Turniere, zu denen wir gehen“, betont er.

  

Die  ganze Anlage, der Reitplatz – alles sei sauber und super  hergerichtet.  „Das ist auch wichtig für unsere Pferde“, so Rolf Lerch.  Sechs  Westernpferde tragen ihre Reiter respektive Ritter durch das  Turnier.  „Auf unsere Pferde passen wir gut auf, das ist unser erstes  Gebot“,  betont er und fügt hinzu: „Wir selbst haben schon immer wieder  mal  blaue Flecken nach solchen Turnieren.“ Aber etwas Gravierendes sei  noch  nie passiert.

  

Das wird auch an diesem Abend so sein.  Spätestens, als das Signal zum   Turnier kommt, lassen die Kinder beim  Steinmetz nebenan den Meißel   fallen und sausen an den Ort des  kämpferischen Geschehens. Die Ritter   messen sich miteinander, da geht  schon mal eine Lanze krachend zu Bruch   und ein Reiter stürzt vom Pferd.  Doch niemand kommt zu Schaden und die  Pferde tänzeln zum Erstaunen der  Zuschauer durch das Feuerband. Als es  schon stockdunkel ist und der  Mond glänzend auf die Szenerie   herabschaut, wird der edle Hartmut von  Brandenburg Sieger des Turniers.   Kurz darauf stehen die Pferde wieder  in ihrer Unterkunft, versorgt mit  Futter und Wasser.

  

Die  beeindruckende Feuershow, deren Höhepunkt ein üppiger Funkenregen  ist,  beendet das Spektakel noch lange nicht. Bei den Händlern wird noch   geschaut und gefeilscht, vor den Zelten sitzen Menschen und genießen   das Lagerleben. Die Freyen Rittersleut gewähren einen Einblick in ihre   Schlafgemächer. „Wir haben uns in Burgen umgeschaut, wie das früher   aussah und möglichst originalgetreu nachgebaut,“ sagt Andreas Reisser.

  

Obwohl  die Betten bequem aussehen, denkt an diesem Abend wohl noch  niemand  ans Schlafen und lange sind die Trommeln durch die Nacht zu  hören.


Tatjana   Schmücker und Stefan Kosfeld vom Team der Falknerei Eulenhof  werden   mit 6 Greifvögeln eine tolles Programm darbieten. Vor allen  Dingen für die Kinder wird es spannend werden. Sie können     die Greifvögel   hautnah erleben und -mit etwas Glück- bei den  Vorführungen mitwirken.

     

Drei mal werden die Vögel fliegen und uns ihre Künste zeigen. Falknerei hautnah

     

www.falknerei-eulenhof.de



Tafel lockte Tausende auf die Kreisstraße


  Ritter lagerten zum ersten Mal beim Stadtfest in Selm. (Foto: Magalski)

     

Sonntag   war Tafel-Tag beim Stadtfest in Selm: Tausende Besucher  schlenderten seit dem Morgen über die gesperrte Kreisstraße, erforschten  die   Angebote der Stände und am Bürgerhaus feierte das Blasorchester    Geburtstag. Langeweile hatte keine Chance.

Die Stadtwerke    zeigten alte und moderne Müllautos, Opel-Club, Tierschutz und Angler    stellten sich vor und für den Hunger hatte die Meile von frischen    Erdbeeren bis zu Töttchen, einer münsterländischen Spezialität, eine    Menge im Angebot.  Premiere feierten beim Tafel-Sonntag die Ritter,    Römer und Münsterländer. Am Ende der Bummelmeile schlugen sie auf einer   Wiese ihr Lager auf und zeigten interessante Dinge aus alten Zeiten.   Welche Ausrüstung trug ein römischer Soldat? Wie geht die Jagd mit Pfeil   und Bogen? Was kam bei Rittern auf den Tisch? Die Antwort auf diese   Fragen gab's prompt, teilweise mit leckeren Kostproben. Die Falknerei   Eulenhof präsentierte Greifvögel aus nächster Nähe. Der gute Zweck stand   bei vielen Ständen im Vordergrund. Die Kinder- und Jugendförderung  Selm  verkaufte zum Beispiel Getränke für eine besondere Idee. Nachdem  der  Verein dem Jugendzentrum Sunshine schon eine neue Lichtanlage  ermöglicht  hatte, geht es nun um eine Förderung für die Skateranlage.  Am  Bürgerhaus feierte das Blasorchester Selm am Sonntag das Jubiläum.  Vor  25 Jahren nahmen Musiker zum ersten Mal ihre Instrumente in die  Hand,  geblieben ist bis heute die Spielfreude. Gäste von anderen  Orchestern  und Chören machten die Geburtstags-Feier zum einem  besonderen Erlebnis.

    

6. Mengeder Gaudium begeisterte mit Dorf-Idylle und ritterliche Handwerks- und Kampfeskunst




       


  Die   Show des sibirischen Uhus, die die Falknerei Eulenhof Brilon  Tatjana Schmuecker im Volksgarten bot,  war eine der Attraktionen des    Mittelalter-Spektakels. (Schütze)

     

Ein Hauch von   Mittelalter wehte vier Tage lang durch den Mengeder  Volksgarten. Über   600 Gaukler, Hofdamen, Musiker, Ritter und Handwerker  sorgten beim 6.    Mengeder Gaudium für ein einzigartiges Spektakulum.  Schauen, staunen, aber auch mitmachen: So hieß die Devise.

Mit  glänzenden   Augen und voller Tatendrang begeisterten sich besonders die  kleinen   Mittelalter-Fans für das Gaudium. Denn für sie wurden besonders  viele   Attraktionen geboten. Filzen, einen Holzpropeller bauen, ein    Kinder-Ritterturnier, Töpfern oder Armbrustschießen: Wer alles    ausprobieren wollte, mussten schon an mehreren Tagen in den Volkgarten   kommen.

Für die musikalische Unterhaltung sorgten insgesamt    sieben Musikgruppen, die an verschiedenen Orten im Park auf ihren alten   Instrumenten alte Weisen präsentierten. Besonders spektakulär waren wie   jedes Jahr die Schwertkämpfe, die in der eigens aufgestellten   Kampfarena  ausgetragen wurden. In voller Montur, mit Kettenhemd und   schwerer  Rüstung, begeisterten die Ritter das zahlreiche Publikum.   Verletzte? Zum  Glück, keine! Doch was darf auf einem richtigen   Mittelalterfest nicht  fehlen? Genau, die kulinarischen Köstlichkeiten   vergangener Zeiten. Und  so genossen Groß und Klein Beerenwein, Bret,   Fleisch am Spieß,  Flammkuchen und Brot aus dem Holzofen.

   

Falknerei Eulenhof beim Kartoffelfest im Kurpark Reinhardshausen

              


  Ein junger Waldkauz

     Bad Wildungen:    Reinhardshausen | Am vergangenen Wochenender fand wieder das    traditionelle Kartoffelfest im Kurpark Bad Wildungen Reinhardshausen    statt. Neben vielfältigem Markttreiben, Attraktionen für Kinder,    allerlei Kulinarischem rund um die tolle Knolle gab es auch Musik und    Auftritte der Falknerei Eulenhof aus Brilon. Falkner Stefan Kosfeld    hatte außer dem Uhu Igor auch noch einen Amerikanischen Bussard und    einen Falkland Karakara mitgebracht. Als Überraschung für die Zuschauer   wurden auch noch ein junger Waldkauz und eine Schleiereule gezeigt.    Neben allerlei Wissenswerten über seine gefiederten Schützlinge erfuhr   der Zuschauer auch, daß der Falkland Karakara einer der gelehrigsten    Wesen in der Vogelwelt ist. Bei allerlei Spielchen mit dem großen Greif   wurde das offensichtlich. Am schönsten und beeindruckensten fand ich   persönlich den Uhu, besonders mit ausgebreiteten Schwingen ein    wunderschönes und imposantes Tier. Und erst der Blick!

Hier noch ein paar Fotos vom Uhu:
http://www.myheimat.de/korbach/natur/ein-uhu-ganz-...            W Hier  stelle ich Ihnen einige ausgewählte Beiträge in den Medien vor.
  2014   Die Meilerwoche bei  Facebook

Hier klicken

    Potthucke und Spanish Fricco, Köhlerbier und Rambazotti Giershagener Meilerwoche bietet für jeden etwas   Unter dem Motto „Wir brennen für Giershagen“ startet am Vatertag (29.   Mai) an der Freizeitanlage Grube Reinhard an der Diemel die Giershagener   Meilerwoche.  Köhler Karl Josef Tielke, der Vorsitzende des   Europäischen Köhlervereins, wird zusammen mit den Ehrengästen den Meiler   anzünden, während  das erste Fass mit dunklem Köhlerbier der   Westheimer  Brauerei angezapft wird. Über den Stand der Vorbereitungen, die zurzeit auf Hochtouren laufen,  berichteten jetzt die   Verantwortlichen in der Jahresversammlung des  Fördervereins "Unser   Giershagen". Ein umfangreiches Programm    erwartet die Besucher. Nicht nur für die Väter ist ein Tag reserviert,   es gibt auch einen Kindertag mit Entenrennen auf der Diemel und   Mitmachzirkus Rambazotti, einen Jugendtag mit sportlichen Wettkämpfen   und "Tanzsport" am Abend, einen Seniorentag und einen Sängertag. Tobias   Götte, der für die Veranstaltungsplanung verantwortlich ist, hat  weitere  Thementage eingeplant. Am Tag des Waldes und des Wildes  (Jägertag)  finden neben Feldgottesdienst und Jägerfrühschoppen auch  Flugshows der  Falknerei Eulenhof statt. Am Heimattag gibt es einen  Heimatabend mit  Bildern, Geschichten und Liedern aus der Heimat.  Historische Tage sind  die Pfingsttage. Altes Handwerk, alte Musik mit  Minnes&¨ngern,  Spielleuten, Drehorgel und Scheunenmusikanten, die  Volkstanzgruppe  Leitmar und eine Oldtimershow mit Nutzfahrzeugen des  Oldtimerclubs  Westheim werden auf dem Meilerplatz zu hören und zu sehen  sein. Auch an den anderen Tagen wird musikalisch einiges geboten. Der   Musikverein Giershagen hat einen großen Anteil daran mit großem   Orchester und einzelnen Gruppen wie Jugendorchester, Egerländer und der   Live-Band „Good Vibrations“. An der Programmgestaltung beteiligen sich   auch die Sauerländer Oldies, das Akkordeonorchester „Tanzende Finger“,   Kolping-Singkreis, Gesangvereine, die Origuinal Straßenmusikanten und   Gitarren- und Akkordeonspieler, die abends für gute Stimmung am   Lagerfeuer sorgen werden. Passend zum Programm haben Willi Agel, Frank  Jütte und ihr Team die Speisekarte    zusammengestellt. Täglich gibt es frische Köhlersteaks und Meilerwurst   mit pikanten Saucen von Schwenkgrill. Vor Ort wird in einem mobilen  Ofen  frisches Brot gebacken, unter anderem Malzbrot Stolberg und   Wildkräuterbrot. Jeden Tag gibt es dazu ein programmorientiertes   spezielles Angebot. Da erleben traditionelle Sauerlandgerichte, wie   Blindhuhn, Schlabberkappes Köhlerart, Potthucke und Spanisch Fricco,   eine Renaissance. Aber auch neue Kreationen wie Upsprunger Biersuppe   oder Giershagener Senfsuppe hat das Küchenteam entwickelt und   vorgekostet. Am Kindertag gibt es Chickenburger mit Pommes und am   Jugendtag Hot Banditos und Spareribs aus dem Smoker. Zentrales Thema der  Meilerwoche ist natürlich das traditionelle   Köhlerhandwerk. Das Team  "Holz + Feuer" unter Leitung von Ludger Winzer,  Willi Raffenberg und  Reinhard Nolte hat das Holz für den Meiler  vorbereitet und den  Platzaufbau bis ins Detail geplant. Fragen der  Sicherheit und  Verkehrsführung hat Lorenz Knust mit den zuständigen  Behörden  abgestimmt. Wochentags ist für die Vormittage ein Informationsprogramm  für  Kindergärten, Schulen und Gruppen geplant. Dafür ist eine Anmeldung  und  Terminabsprache unter   info@bergbauspuren.de    erforderlich. Mit geführten Wanderungen und Vorführungen am Meiler    werden die Zusammenhänge zwischen Bergbau und Köhlerei aufgezeigt.    Köhler Karl Josef Tielke freut sich schon darauf, Kinder und Jugendliche    mit dem alten Köhlerhandwerk vertraut zu machen. Am Pfingstsamstag    beginnt die Meilerernte und der Verkauf  der hochwertigen    Buchenholzkohle. Mit der ersten Kohle soll dann ein Erzschmelzversuch in    einem selbstgebauten Rennofen durchgeführt werden. Der Vorsitzende des  Fördervereins, Theo Schröder, bedankte sich bei  allen Helfern für ihren schon jetzt vorbildlichen Einsatz und ihr  Engagement. Zum   Gelingen dieses interessanten, aber auch aufwändigen  Projektes sei die Unterstützung durch die Dorfgemeinschaft nötig. Viele  freiwillige   Helfer haben ihre Mitwirkung zugesagt, weitere sind  willkommen. Nähere Informationen gibt es unter www.meilerwoche.com und Facebook.  Altes Handwerk lebt wieder auf Förderverein gewinnt mit Karl Josef Tielke qualifizierten Köhler      Die Köhlerei war ein wichtiger Faktor im Zusammenwirken von    Eisenerzgruben und Schmelzhütten. Als um 1800 im Bereich Marsberg alle   Wälder abgeholzt waren und keine Holzkohle mehr verfügbar war, mussten   nicht nur die Hütten sondern auch die Bergwerke, die die Schmelzhütten    mit Erz belieferten, ihren Betrieb einstellen. Um auf diese    Zusammenhänge hinzuweisen, plant der Förderverein "Unser Giershagen" im   nächsten Jahr die Durchführung einer Meilerwoche. Von Vatertag bis    Pfingstmontag soll unter Leitung eines professionellen Köhlers im    Diemeltal ein Meiler abgebrannt werden. Dem Förderverein ist es    gelungen, f&¨r diese Aufgabe den neuen Vorsitzenden des Europäischen    Köhlervereins Karl-Josef Tielke aus Borchen zu gewinnen.

Karl Josef Tielke, Präsident des Europäischen Köhlervereins

  Die Vorbereitungen für diese Veranstaltung laufen auf vollen Touren.   Die Giershagener Vereine haben ihre Mitwirkung zugesagt. Für die    technische Abwicklung ist die Arbeitsgruppe "Holz und Feuer", bestehend   aus knapp 30 engagierten Helfern, zuständig. Unter Leitung von Ludger   Winzer, Willi Raffenberg und Reinhard Nolte werden sie sich um    Holzeinschlag, Aufbau des Meilers, Bewachung des Meilers und    Installation der Infrastruktur auf dem Veranstaltungsplatz kümmern. Das Rahmenprogramm soll unterteilt werden in ein Informations- und    Unterhaltungsprogramm. Mit geführten Wanderungen, Vorträgen und    Vorführungen am Meiler sollen die Zusammenhänge von Bergbau und    K&¨hlerei, sowie die Prozesse der Holzverkohlung einem    interessierten Publikum vermittelt werden. Adressaten sind insbesondere   auch Kindergärten und Schulen. Das Unterhaltungsprogramm soll unter   Mitwirkung der örtlichen Vereine  realisiert werden. Der Karnevalsverein   übernimmt unter Leitung von Willi  Agel die Organisation des Caterings   (Speisen und Getränke). Tobias  Götte (Musikverein) und Lorenz Knust   (Schützenverein) haben die  Organisation der Veranstaltungen übernommen.   Ein vorläufiger Entwurf für  das Rahmenprogramm liegt inzwischen vor. Das Angebot reicht von  Gottesdienst über Frühschoppen, musikalische   Veranstaltungen, Live-  Konzerte, Heimatabende, Lagerfeuerrunden und   Wanderungen bis hin zu  einer Oldtimerparade und einer Lightshow einer   Feuerwehr. Im Rahmen der  Veranstaltung werden auch alte   Handwerkstechniken vorgeführt, unter  anderem eine Feldschmiede, eine   Seilerei, eine Färberei, eine Bäckerei  und alte Sägeverfahren. Es soll auch ein Schmelzversuch mit einem  mittelalterlichen Rennofen   durchgeführt werden. Alle Beteiligten sind hochmotiviert, den Gästen im nächsten Jahr eine  interessante und unterhaltsame Veranstaltungswoche zu bieten.

Schaumeiler am Meilerplatz im Heimberg

¨Warburg
Das Lebensgefühl vergangener Zeiten
Honigwein, Holzschwerter und humorige Gaukler: Spaß und gute Laune beim Mittelalterspektakel
VON CARMEN PFÖRTNER
 

             

                          160 Zentimeter
          



                Warburg.   Der Ausspruch "Ergo  bibamus" ward oft gehört am vergangenen Wochenende  in Warburg. "Lasset  uns trinken", so die Übersetzung aus dem  Lateinischen. Doch das 14.  Mittelalterspektakel hatte noch mehr zu   bieten als Gerstenbräu, Met und  Kirschbier.

Pech zum Beispiel  – und damit ist weder die teerartige Flüssigkeit, noch  das Gegenteil  von Glück gemeint. Pech ist eine Likörspezialität aus dem   Bergischen  Land. Michael Karl Martin Graf von Berg, der sich selbst als   Highlander  bezeichnet, ist zum vierten Mal beim Mittelaltermarkt in der  Warburger  Innenstadt dabei.

   









Klicken Sie auf ein Foto, um die Fotostrecke zu starten (48 Fotos).


 



Denn   nicht nur er findet die Atmosphäre, die beim traditionellen  Spektakel   rund um den Neustädter Marktplatz herrscht, immer wieder   erlebenswert.  Viele Schaulustige machen sich auch in diesem Jahr wieder   auf den Weg,  um mit Orks, Feen, Rittern und Mägden zu feiern und in   mittelalterlicher Sprache zu lamentieren. "Bis man die Sprache richtig   beherrscht, dauert es schon einige Jahre", sagt der Lord, der mit der   Gruppe LuxArtras aus Diemelstadt nach Warburg gekommen ist.


  "Die Menschen sind offen, das Miteinander ist toll, man spürt die    Lebenslust", sagt Karola Schäfer aus Bielefeld. Mit Melanie Oehle ist    sie das erste Mal beim Mittelalterspektakel in Warburg – seit langem ist    sie aber schon großer Freund des mittelalterlichen Spaßes, zu dem sie    normalerweise auch in passendem Gewand erscheint.
Traditionell in   farbenfroher Lumpentracht ist natürlich wieder der  Gaukler Tumalon   unterwegs und erheitert die Gäste mit Jonglage.

Während der   neunjährige Marvin von den Orks Urrak, Snikkit und Golum  Grip verfolgt wird, kämpfen Markus (10) und Jan-Michael (9) mit kleinen    Holzschwertern um ihre Ehre. Der Wahrsager El Fantadu ließt die Karten,   der Bogen- und Pfeilbauer Henning Schrader schleift einen Jugendbogen   und am Stand von Birgit und Harald Braun gibt’s von Beduftungen für die   Adelsfrauen bis zu Rüstungen für werdende Ritter alles für die    mittelalterliche Ausstattung.

In die Herzen und Beine der   Warburger spielt sich die heimische  Musikgruppe Unvermeydbar, die mit   flotten Dudelsackklängen "eine tolle  Mischung aus Althergebrachtem und eigenem Charme" auf den Marktplatz  bringen, wie Iris Reddig aus   Paderborn findet. Die Falkenshow von  Tatjana und Stefan Kosfeld   begeistert nicht nur junge Besucher.

Höhepunkt für viele   Mittelalter-Fans sind sicherlich die Feuershows von  Tumalon und Kasper in nächtlicher Atmosphäre der historischen  Hansestadt, bevor sich Orks,  Ritter und Wahrsager gute Nacht sagen.¨

   

Ritter erobern Warburg

  Tausenden haben am Wochenende bei gutem Wetter das Mittelalterspektakel   in Warburg besucht. Die schönsten Bilder unserer Redakteure Marius  Thöne  und Alice Koch sehen Sie in dieser Bildegalerie.  

             13.04.2014  16:04


Hier ein kleine Auswahl unsere Medienberichte 2013

Faszination Mittelalter: Beliebtheit der Märkte steigt

  

Die Falkner dürfen auf einem Mittelalterlichen Markt nicht fehlen.





 

Warendorf   wird am 13. und 14. Juli wieder zur Bühne von Gauklern,  Händlern und Spielleuten. Das Mittelalterliche Marktfest hat über 500  Teilnehmer auf  der Liste.

Von Monika Vornhusen
                                                                                                                                 

Die   Vorfreude der Aktiven steigt täglich: Das Mittelalter hält in  Kürze   wieder Einzug auf dem Lohwall in Warendorf: Das 4.  Mittelalterliche   Marktfest wird am Samstag, 13. Juli und am Sonntag, 14.  Juli nahe der   Ems ausgetragen und verspricht ein Stelldichein von über  500 Händlern, Handwerkern, Gauklern, Spielleuten. Es wartet eine  Zeitreise in die   ferne aber faszinierende Welt des Mittelalters, in der  mit dem Feuer   getanzt und mit Schwertern gekämpft wurde. Die Faszination  Mittelalter steigt offensichtlich trotz Hi-Speed-Datenautobahnen,  Suchmaschinen und  sozialen Netzwerken weiter stetig an. Denn die  Veranstalter von Ars  Westfalica sind manchmal selbst überrascht über das  Interesse sowohl  seitens der Teilnehmer als auch der Besucher. Was 2010  aus einer  privaten Idee entstanden ist, zieht nun immer größere Kreise.   Hinter  Ars Westfalica als Veranstalter stehen Ralph Damke und Ulrike    Bitterlich-Nietsch mit ihrem gesamten Team. „Die Nachfrage der    Teilnehmer nach dieser Art von Veranstaltungen steigt stetig. Die Märkte    entwickeln sich gut. Ja, die Plätze sind schon fast hart umkämpft“,   sagt Ulrike Bitterlich-Nietsch auf WN-Nachfrage.

Mittlerweile hat    Ars Westfalica neben dem festen Markttermin in Warendorf weitere    Mittelalterliche Märkte in Bönen, Senden, Hohenlimburg und Versmold    etabliert. Waren es in Warendorf beim ersten Mitteralterlichen Marktfest    2010 noch etwas über 300 Teilnehmer, so ist die Zahl nun auf über 500    angewachsen. „In Warendorf wird die gute Atmosphäre von den Teilnehmern   sehr geschätzt“, meint Ulrike Bitterlich-Nietsch. Am Markt-Wochenende  in  Warendorf gelte das Prinzip „Jeder hilft jedem“ , da gehe es noch   familiär zu unter den Gaukler-Leuten und Heer-Lagerern.

Die Fans   Mittelalterlicher Musik dürfen sich freuen, denn mit der Zusage von   Capud Draconis, einer echten Kult-Band aus der „Szene“, ist es Ars   Westfalica gelungen, Akzente zu setzen. Aber auch die Auswahl der   sonstigen Teilnehmer des Mittelalterlichen Marktes könnte erlesener   nicht sein. Denn wann trifft man schon mal den Stamm Kahmsin mit einer   Feuershow, die den Atem nimmt oder den Alchemikus Magnus von Braunstein,   der Spektakuläres aus der Welt der Alchemisten präsentiert? Wer es   handfest mag, der trifft auf dem Mittelalterlichen Markt in Warendorf   auch die Westfälische Turniergesellschaft, die realistisches   Schlachtgetümmel im Vollkontakt auf der Kampffläche zeigt. Tandaniel ist   Geschichtenerzähler – er wird seine Bewunderer statt mit Fäusten eher   mit Worten verzaubern. Susanna von Rabenstein gibt Einblick und bietet   zugleich Mittelalterliche Trauungen (nicht rechtsverbindlich) an – das   sind nur einige von vielen Angeboten auf dem Mittelalterlichen Markt.   Und wie steht es um den Gaumenschmaus? Ob Knoblauchbrot, Beerenweine,    Kirschbier, Met oder Schwein vom Spieß – der Geschmack überspringt    mühelos einige Jahrhunderte. Unzählige Händler verwöhnen die Besucher    mit ihren Waren: Pflanzengefärbte Wolle, Lederwaren, Trinkhörner,    Perlenschmuck, Edelsteine, Felle und Bernstein Laternen und Gewänder.    Wer hier ordentlich eingekauft hat, der kann vermutlich direkt als    Teilnehmer eines Heerlagers durchgehen. Und diese Heerlager sind zum    Mittelalterlichen Markt ebenfalls stark vertreten. Sie werden der    Veranstaltung sicher die passende „Würze“ geben und dafür sorgen, dass   sich die Besucher nicht nur in das Markt-Treiben aus mittelalterlichen   Zeiten sondern auch in das tatsächliche Leben hineinversetzen können –    tiefstes Mittelalter also, mitten in Warendorf.


 

Delmenhorst Clans of Caledonia, Klopffechters Erben sowie das Lager von Graf Gerd:    13 Heerlager mit fast 200 Menschen  sind auf dem Platz rund um die    Burginsel verstreut und bieten Töpferkunst, Holzschnitzereien oder    Schwerter an. Jedes Lager ist am eigenen Wappen zu erkennen, das vor dem    Zelt angebracht wurde. Mitten in Delmenhorst fühlt man sich am sehr   warmen Sonntag, als ob die Zeit zurückgedreht wurde. Man ist umgeben von   Eulen, Pferden und  Personen in langen Stoffgewändern, die so dick    sind, dass der Schweiß nur so von den Gesichtern tropft. Sogar einige    Besucher haben sich entsprechend in Schale geworfen.

Das fünfte    „Graf Gerds Stadtgetümmel“ zieht am Wochenende eine große Menschenmasse   an. Zusammen mit den Mannen von Illuminati Spectaculare, die am   Sonnabend mit einer gelungenen Feuershow während der Dämmerung für   Stimmung sorgten, hat das Stadtmarketing ein Getümmel zustande gebracht, das sich sehen lassen kann.

„Das Ambiente ist gelungen“, freuen sich  Axel Langnau und Ines Böse    vom Stadtmarketing. „Die einzelnen Lager mit ihren Bewohnern zeigen,   wie sie wirklich leben. Das ganze Jahr ziehen sie von Fest zu Fest und    präsentieren ihre Kunst“, beschreibt Langnau die Heerlager.

In   der Hitze ist jeder glücklich über ein bisschen Schatten im Schutz der    Stände. „Die Besucherzahlen sind gut, vor allem auch, obwohl wir    Eintritt nehmen“, so Langnau. Elektrizität oder Neumodisches sucht man   an den Ständen und Lagern zum großen Teil vergebens. „Das ist verpönt   bei den echten Mittelalterleuten“, erklärt der Leiter des    Stadtmarketings.

Gaukler Narrenkai zieht bei seinen komischen    Auftritten die Blicke vieler Kinder auf sich. Er jongliert, erzählt    Geschichten über das Mittelalter und foppt die Kinder mit einem    zwinkernden Auge. Diese danken es ihm mit großem Applaus und vielen    Lachanfällen. Aber auch die Falknerei und die Schaukämpfe von Rittern    und Königen erheitern die Kinder.  Marktleiter Michael Nilson   findet  viel Gefallen am Stadtgetümmel: „Die Besucher machen mit“, erzählt er.

Einige    verkleidete Personen  sorgen auch in der Innenstadt für erstaunte    Gesichter und  Gelächter. Viele Menschen sind am verkaufsoffenen Sonntag    in die Geschäfte, Bistros und Eisdielen gekommen. Allerdings hat man   den Eindruck, dass zwei komplett unterschiedliche Veranstaltungen    stattfinden.  Christian Wüstner,    Sprecher der Kaufleute in der Innenstadt, sieht in seiner Verkleidung    zwar wie ein Mittelalterexperte aus, viele andere Ladenbesitzer sind   seiner Idee allerdings nicht gefolgt.

 www.wn.de 2013

            

Mittelalterfest
  „Elektrizität ist bei  Rittern verpönt“

   

Fünftes „Graf Gerds Stadtgetümmel“ ein voller Erfolg vor allem bei den Kindern

        In der Innenstadt waren Ritter und Stadtgetümmel-Ambiente rar. Trotzdem kamen viele Besucher zum verkaufsoffenen Sonntag. Von Christoph Tapke-Jost       




 
  
 Heiße   Kunst: Der Himmel ist noch hell, trotzdem zeigte Illuminati    Spectaculare eine denkwürdige Feuershow auf der Burginsel. Mehrere    hundert Zuschauer waren begeistert. Bild: Günther Richter
 

Delmenhorst Clans of Caledonia, Klopffechters Erben sowie das Lager von Graf Gerd:     13 Heerlager mit fast 200 Menschen  sind auf dem Platz rund um die     Burginsel verstreut und bieten Töpferkunst, Holzschnitzereien oder     Schwerter an. Jedes Lager ist am eigenen Wappen zu erkennen, das vor dem     Zelt angebracht wurde. Mitten in Delmenhorst fühlt man sich am sehr    warmen Sonntag, als ob die Zeit zurückgedreht wurde. Man ist umgeben von   Eulen, Pferden und  Personen in langen Stoffgewändern, die so dick    sind, dass der Schweiß nur so von den Gesichtern tropft. Sogar einige    Besucher haben sich entsprechend in Schale geworfen.

Das fünfte    „Graf Gerds Stadtgetümmel“ zieht am Wochenende eine große   Menschenmasse   an. Zusammen mit den Mannen von Illuminati Spectaculare,   die am   Sonnabend mit einer gelungenen Feuershow während der Dämmerung  für   Stimmung sorgten, hat das Stadtmarketing ein Getümmel zustande gebracht, das sich sehen lassen kann.

„Das Ambiente ist gelungen“, freuen sich  Axel Langnau und Ines Böse     vom Stadtmarketing. „Die einzelnen Lager mit ihren Bewohnern zeigen,     wie sie wirklich leben. Das ganze Jahr ziehen sie von Fest zu Fest und    präsentieren ihre Kunst“, beschreibt Langnau die Heerlager.

In     der Hitze ist jeder glücklich über ein bisschen Schatten im Schutz der    Stände. „Die Besucherzahlen sind gut, vor allem auch, obwohl wir    Eintritt nehmen“, so Langnau. Elektrizität oder Neumodisches sucht man    an den Ständen und Lagern zum großen Teil vergebens. „Das ist verpönt    bei den echten Mittelalterleuten“, erklärt der Leiter des     Stadtmarketings.

Gaukler Narrenkai zieht bei seinen komischen     Auftritten die Blicke vieler Kinder auf sich. Er jongliert, erzählt     Geschichten über das Mittelalter und foppt die Kinder mit einem     zwinkernden Auge. Diese danken es ihm mit großem Applaus und vielen     Lachanfällen. Aber auch die Falknerei und die Schaukämpfe von Rittern    und Königen erheitern die Kinder.  Marktleiter Michael Nilson   findet  viel Gefallen am Stadtgetümmel: „Die Besucher machen mit“, erzählt er.

Einige     verkleidete Personen  sorgen auch in der Innenstadt für erstaunte    Gesichter und  Gelächter. Viele Menschen sind am verkaufsoffenen Sonntag    in die Geschäfte, Bistros und Eisdielen gekommen. Allerdings hat man    den Eindruck, dass zwei komplett unterschiedliche Veranstaltungen    stattfinden.  Christian Wüstner,     Sprecher der Kaufleute in der Innenstadt, sieht in seiner Verkleidung    zwar wie ein Mittelalterexperte aus, viele andere Ladenbesitzer sind    seiner Idee allerdings nicht gefolgt.

 

© Text und Bild: www.nwzonline.de 2013

 

 

Mittelaltermarkt im Juni am Bönener Zechenturm geplant

  BÖNEN   - Das Mittelalter soll zum Sommeranfang in Bönen wieder lebendig    werden und der Gemeinde eine Veranstaltungspremiere der besonderen Art   bescheren. Mehr als 300 Händler, Gaukler, Spielleute, Ritter und    Handwerker wollen sich am 22. und 23. Juni auf einem Mittelaltermarkt    auf dem Gelände am Förderturm tummeln. Entsprechende Verträge wurden    bereits mit der Bürgerstiftung abgeschlossen.
 




Feuerschlucker wollen die Besucher des Mittelaltermarktes in ihren Bann ziehen.

  

Das   Spektakel soll auf der  südlichen Rasenfläche oberhalb des   Alfred-Fischer-Platzes stattfinden.  Das kündigte zumindest „Ars   Westfalica“ als Organisator an. Dahinter  verbirgt sich eine kleine   Gemeinschaft von Mittelalter-Fans aus  Warendorf, die in ihrer   Heimatstadt sowie in Senden bereits mit riesigem  Erfolg solche Märkte   auf die Beine gestellt haben. Wegen der großen  Resonanz - sowohl bei   Besuchern als auch bei Mitwirkenden - wollen sie  nun ihren   Aktionsradius auf andere Regionen ausdehnen.

Aber  wie ist „Ars   Westfalica“ gerade auf die Gemeinde gekommen? „Wir haben  in unserem   Kreis zwei Anbieter aus Bönen, die uns schon vor zwei Jahren  auf den   Förderturm aufmerksam gemacht haben. Seitdem haben wir ihn im  Auge. Die   inzwischen aufgeschüttete und begrünte Fläche neben den  Parkplätzen   ist sicherlich gut für so einen Markt geeignet“, erläutert  Ulrike   Bitterlich-Nietsch, die zusammen mit ihrem Partner Ralph Damke  schon   zahlreiche Anbieter und Akteure für das Ereignis verpflichtet hat

Auf    ihrer Homepage präsentiert „Ars Westfalica“ bereits eine lange Liste   mit Künstlern, Händlern, Handwerkern, Gastronomen und Heerlager-Gruppen,   die sich in mittelalterlichen Gewändern und Rüstungen an dem   Markttreiben in Bönen beteiligen wollen. Eine Falknerei mit einer   Greifvogelshow ist dort ebenso aufgeführt wie eine Feuershow,   Stelzentheater, Marktmusiker mit Sackpfeifen, Bogenbauer sowie Gold und   Waffenschmiede. Auch eine Pfeifenschnitzerei, die Dortmunder   Schwertkampfschule und eine „Leibkneterei“ (mittelalterliche Massage)   sollen Besucher aus nah und fern am 22. und 23. Juni zum Zechenturm   locken und unterhalten. Dabei sollen eine Vielzahl von mittelalterlichen   Produkten und Leckereien an den beiden Veranstaltungstagen in und an   den originellen Zeltständen angeboten werden. „Wir haben zwar keine   Ritterspiele mit Pferden im Programm, weil der Eintritt dann zu teuer   geworden wäre, doch werden die Waffen sicherlich klingen, wenn   Teilnehmer am Heerlager ein paar Schaukämpfe machen“, erklärte Ulrike   Bitterlich-Nietsch. Natürlich werde es eine ganze Reihe von Attraktionen   und Mitmach-Angeboten für Kinder geben.

Der    Mittelaltermarkt wird samstags von 11 bis 23 Uhr und sonntags von 11   bis 19 Uhr geöffnet sein. Der Eintritt beträgt 6 Euro. Außerdem gibt es   vergünstigte Karten für Familien. Für Kinder unter 1,30 Meter    „Schwertmaß“ soll der Eintritt übrigens frei sein - li

  

© Text und Bild: www.wa.de 2013

  

Vier Tage zurück ins Mittelalter

  

Auch verschiedene Greifvögel gab es beim fünften Mittelalter-Gaudium im Volksgarten Mengede zu bestaunen. Foto: Kevin Schrief

  

Mengede.                 „Der Zuber ist leider ausgebucht“, schmunzelt der junge    Schankwirt von nebenan. Macht nichts, denn beim fünften    Mittelalter-Gaudium im Mengeder Volksgarten gab es noch jede Menge    anderer Attraktionen.

     

„Der Zuber ist   leider ausgebucht“, schmunzelt der junge  Schankwirt von nebenan. Dann   öffnet er gekonnt mit dem Messer den  metallenen Kronkorken der Neuzeit,   der den Durstigen noch vom süßlich  schmeckenden Gerstensaft trennt:   Das Odin-Bräu hat 5,4 Volumenprozent  Alkohol in sich. „Dunkles   Starkbier mit Honig“, weiß ein Vollbärtiger  aus dem Zuber. „Das zieht   im warmen Bad besonders ‘rein!“ Bügelflaschen  wären passender gewesen –   aber in Dortmund schmeckt Bier schließlich aus  jedem Gefäß.

Mann gegen Mann in der Arena

Der    große Holzbottich ist eine der besonderen Attraktionen auf dem fünften   Mengeder Gaudium. Vier Tage lang – von Donnerstag bis gestern – hat  sich  im 100-jährigen Volksgarten alles ums Mittelalter gedreht. Doch  anders  als damals dient der Zuber diesmal nicht bloß der Körperpflege.  Die  Bürste zum Rückenschrubben bleibt links liegen. Eher massiert der   Vollbärtige seiner Partnerin zärtlich die strapazierte Wirbelsäule mit   den bloßen Händen.

Draußen mag das Wetter noch so unterschiedlich   sein: Ein Thermostat sorgt im Bottich für konstant wohlige Wasserwärme.   „Das Wasser wird einmal am Tag gewechselt“, sagt der Wirt. Hunderte  von  Litern könne man nicht „einfach schnell mal“ ab- und wieder  einlassen.  Im Mittelalter ist das nicht anders gewesen. Doch eine  ausgeklügelte  Filtertechnik aus der Neuzeit garantiert beim   Gaudium-Zuber, dass das  Nass auch bei der nächsten Bade-Gruppe den   hygienischen Standards  standhält.

Badespaß macht hungrig: Ein   paar Stände weiter drehen  sich Mutzbraten (besonders marinierter   Schweinenacken) und eine  komplette Sau auf offenem Grill. „Bauchvoll“   ist dabei durchaus wörtlich  zu nehmen: Wer das ordert, bekommt gleich   doppelt vom Schwein – und  noch ein paar Beilagen dazu. Danach hilft nur   noch ein  Verdauungs-Schnaps nach Hause. Der Volksgarten gleicht an   vier Tagen  einer mittelalterlichen Zeltstadt: „Rund 500 Teilnehmer   leben vier Tage  lang im Park“, erklärt Detlef Huß, der gemeinsam mit   seiner Frau Erika  Wiedemann-Huß das Gaudium fürs Stadtbezirksmarketing nun schon zum  fünften Mal organisiert. Kunsthandwerk steht dabei hoch im Kurs: Hans  Schrewe bietet seine selbstgezogenen bunten Duftkerzen   feil. „Früher  habe ich mit meinem 40-Mann-Betrieb die großen deutschen Warenhäuser  beliefert“, erzählt der gebürtige Hamburger. Dann habe ihm   die  Konkurrenz aus China das Geschäft „kaputtgemacht“.

Globalisierung    ist für den Pfannkuchen-Mann „Henry“ indes kein Thema. Denn die    schmecken bekanntlich nur heiß – und lecker mit Zimt-Zucker-Mischung    bestreut oder mit Apfelmus bestrichen. Seine mittelalterliche    Crêpes-Kreation findet reißenden Absatz.

Die große Wiese im    Mengeder Volksgarten als altertümlicher Marktplatz: Suppen und Seifen,   im Holzofen gebackene Brote, Lederwaren und Handgesponnenes,    Mäuse-Roulette und Falknerei – die Liste ließe sich endlos fortsetzen.   Armbrustschießen und ein Ritterturnier sorgen bei den Kleinen für    Kurzweil.

„Wir kommen schon seit fünf Jahren zum Gaudium“, sagt    Beate Fischer aus der Mengeder Heide. Ihr etwas älterer Sohn tobt sich   beim Ritterturnier aus, der jüngere schleckt mittelalterliche Eiskrem.   In der anderen Hand hält er seine Mutter fest. Ehemann Andreas hat sich   indes unter die Zuschauer in der Kampfarena gemischt. Dort geht es Mann   gegen Mann. Einige der Kontrahenten sind wohlbeleibt. „Die werden wohl   so manchen Schlag unbeschadet wegstecken“, meint Andreas Fischer – und   freut sich schon aufs nächste Gaudium.

Sebastian Schulte


© Text und Bild: www.derwesten.de 2013